„Ein bisschen Bedenken kamen mir kurzzeitig schon – können wir mit Spielen zur Rechtschreibung und Grammatik wirklich die anderen Kinder begeistern?“, gibt die Deutschlehrerin der Klasse 6e, Monja Schottstädt, zu. Aber die Befürchtung war zu unserer Freude umsonst: „Richtig Spaß haben wir!“; „Können wir nicht noch ein bisschen bleiben?“; „Ich lös nur noch die beiden Aufgaben, bitte nur noch einen Moment!“, um nur einige Stimmen unserer Lernenden aus den fünften Klassen zu Wort kommen zu lassen. An insgesamt 14 Stationen hatten die Teams aus der Klasse 6e je ein Spiel aufgebaut: Ob ein wenig an Monopoly, Mensch-ärgere-dich-nicht, Memory, Stranger-things und vielem mehr orientiert, hier wurden unter anderem Groß- und Kleinschreibung, Kommasetzung und die Zuordnung der Wortarten in ein ganz neues Gewand gekleidet, um den Ehrgeiz zu kitzeln und statt drögem Füllen von Lückentexten einmal eine andere Art des Übens in den Mittelpunkt zu stellen. Dem waren Wochen des Übens, Planens und kreativen Gestaltens vorausgegangen. Kreativ und detailreich floss es in diverse Spielideen und -umsetzungen. Auch eine eigens erstellte Webpage zum Lernen wie auch ein Lernvideo durften nicht fehlen. Und die Mühe hat sich gelohnt: In der ersten Spielerunde in der Klasse selbst zeigte sich schon, wie liebevoll, sinnig und reflektiert die Spiele angelegt waren. Und am Mittwoch und Donnerstag in den Spielstunden mit den fünften Klassen wurde dies breit honoriert. Aber auch die Fünftklässler:innen konnten punkten und bekamen großes Lob von den Spieleentwickler:innen der 6e: „Die Kinder an meinem Tisch haben super gespielt. Ich würd‘ mich freuen, wenn wir bald wieder zusammen so eine Spielerunde machen könnten!“
Städtisches Gymnasium Bergkamen
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